Samstag, 30. Mai 2015

besucht [Bezirksfestwochen] ... ein Mäuserich bekommt gewaltigen Ärger

Nachbericht: Anlässlich der diesjährigen Bezirksfestwochen hat es Mrs. Hyde vor einigen Tagen nach Mariahilf verschlagen. Genauer gesagt in das Atelier von Maler Gerhard Cervenka in die Luftbadbgasse, wo eine ganz besondere Lesung stattfand.

Inmitten von wunderschönen Gemälden durften wir da im Beisein so mancher Bezirksprominenz gespannt auf die Geschichten um den Mäuserich Herrn Leopold warten. Ja, da habt's schon richtig gelesen - Mäuserich!!



 
(Foto: die 1. Mariahilfer Bezirksschreiberin Mag.a Petra Öllinger bei der feierlichen Preisüberreichung zusammen mit Herrn Markus Rumelhart, dem Bezirksvorsteher von Wien-Mariahilf; gesehen auf: literaturblog-duftender-doppelpunkt.at)


Die 1. Mariahilfer Bezirksschreiberin, Autorin und Psychologin Petra Öllinger, hatte mit Vorjahr nämlich mit ihrer Idee ... öhm, natürlich mit den tatsächlichen Aufzeichnungen von Herrn Leopold, einem distinguierten Nagergentlemen wohnhaft in eben diesem 6. Wiener Gemeindebezirk, eine Ausschreibung zur Bezirksschreiberin gewonnen. Seither begeistern Leo's Aufzeichnungen zwei-wöchentlich eine stetig wachsende LeserInnenschaft! Ist aber auch sehr spannend - dem Bezirk aus einem völlig anderen Blickwinkel, eben aus Sicht einer kleinen Maus, begegnen. Und in einer anderen Sprache: mausisch. Das hat Petra aber für die werte LeserInnenschaft zum Glück schon übersetzt!

Nun habt ihr die Lesung zwar verpasst - ätsch! - aber hier kann man sie nachlesen und den neuen Episoden der Geschichten weiterhin folgen!


(Foto: Lesung der Bezirksschreiberin Petra Öllinger im Atelier von Mariahilfer Künstler Gerhard Cervenka; Aufnahme von Mrs. Hyde höchstpersönlich)


Noch ein paar Worte zu den Gastgebern: Künstler Gerhard Cervenka engagiert sich schon seit Jahren/Jahrzehnten im Bezirk und liebt seit den frühen 70ern auch den Cross-Over zwischen verschiedenen Kunstrichtungen, hat er Mrs. Hyde (incognito vorort) breichtet. So malt und fotografiert er auch, wie man in seinem Atelier live sehen kann - Stile werden nach Lust und Laune gemischt, heraus kommen höchst lebendige Werke. "Die Mausgschichten sind einfach herzig!", spricht er sich weiters ganz begeistert über Herrn Leopold und seine diversen Abenteuer aus. Die Lesung war - nicht nur für ihn! - ein voller Erfolg!


(Foto: Bezirksvorsteher Rumelhart (Mitte) bedankt sich für die amüsante Lesung; rechts neben ihm Maler Cervenka, der Gastgeber des Abends, rechts davon der Leiter des Mariahilfer Bezirksmuseums und rechts davon die Stellvertreterin des Bezirksvorstehers; Aufnahme von Mrs. Hyde)


Seine Lebensgefährtin Katalin Szabó ist ebenfalls Malerin und zudem Dichterin in ihrer Muttersprache Ungarisch. Auch sie hatte an diesem Abend einige eigene Werke präsentiert, die anlässlich des Jubiläums Cranachs des Älteren entstanden sind (im 2. und 3. Bild jeweils in der Reihe ganz oben zu sehen). Großflächig mit spannenden Verzerrungen, äußerst ungewöhnlich!


Vielen Dank für dieses tolle Erlebnis an Petra, Katalin und Gerhard!

Freitag, 29. Mai 2015

besehen [Künstliche Intelligenzen] ... 2x robots vs. world

Tja, so kann es auch gehen. Erst vor kurzem wollte die Hyde dem exzessiven SciFi-Konsum (naja, ein wenig) abschwören, da hat sie es cold turkey-mässig schon wieder voll erwischt! Das ging so vor sich ...


Zunächst einmal - ich kann gar nix dafür!!! Das wechselhafte Wetter im April/Mai ist Schuld. Wirklich wahr! Was außer lesen, essen, schlafen und halt geile SciFi anschauen soll man da machen?! :p


Der südafrikanische Hit "Chappie" (2015) von Neill Blomkamp (ja genau, DER, der schon mit seiner Aliengeschichte "District 9" vor einigen Jahren Jo(hannes)burg auf die Film-Weltkarte katapultiert hat!!) ist ein Muss. Eine Schande quasi, dass sich die Hydinger den nicht schon längst angeschaut hat. Was soll man sagen, manchmal muss man auch arbeiten, Wetter hin oder her ... ;-)



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(Foto: der umfunktionierte Polizeiroboter Chappie im gleichnamigen Hit aus Südafrika in voller Gangster-Montur; gesehen auf: time.com)



Die Scheisse ist heiss, und wie! Schließlich wird hier in einer nicht allzu fernen Zukunft ein ausrangierter Polizeiroboter von Kriminellen gestohlen. Und AUFGEZOGEN!! Denn der junge Ingenieur (Dev Patel), der das Wrack Chappie (gesprochen von Sharlto Copley, auch einer der südafrikanischen Filmstars der Stunde) ursprünglich gefladert hat, hat ihm zu Testzwecken ein eigenes Bewusstsein eingepflanzt. Die Kriminellen (u.a. gespielt von den zwei Irren von "Die Antwoord", DIE südafrikanischen Musiksuperstars Yolandi Visser und Ninja, OH YAY!) nutzen das natürlich sehr fein zu eigenen ähm beruflichen Zwecken und schon bald kommt Chappie mit grenzgenialem Slang und passenden Macker-Posen daher.



 
(Foto: die kriminellen "Eltern" (u.a. die Musiker von "Die Antwoord" links) und Chappie schreiten zur Tat; gesehen auf: doubletoasted.com)
 

Blöd nur, dass der nicht gerade unehrgeizige Kollega vom Ingenieur (gespielt von einem schlecht frisierten Hugh Jackman) den Chip in Chappies Blutza auch haben möchte, um seine eigene Konstruktion eines neuen Polizeiroboters voranzubringen und dem Spuk mit Chappie auf die Schliche kommt. Und schon hamma den Salat! Dermaßen schräg und spaßig! Es war ein einziger Rausch von Anfang bis Ende! Und traumhaft gut visualisiert noch dazu!

Ich bin höchst gespannt, denn Gerüchten zufolge soll Blomkamp tatsächlich den Zuschlag für den neuen "Alien"-Film bekommen haben. WUIII!!


Deutlich ernster geht es da bei meiner zweiten SciFi-Auswahl zu. Und ruhiger, aber das ist im Vergleich keine Kunst. Die Hintergründe sind allerdings nicht minder ernst - was tun, wenn Roboter einmal technisch so weit fortgeschritten sein werden, dass sie wirklich intelligent sind? In "Ex Machina" (2015) sehen sie sogar noch aus wie Menschen, mit künstlicher Haut, und - haben Gefühle. BRR!! :o


(Foto: Alicia Vikander als AI Ava, die nicht nur schön und intelligent, sondern auch Gefühle hat; gesehen auf: io9.com)


Der geniale wie auch selbstverliebte und exzentrische Entwickler Nathan (Oscar Isaac [Hernandez]) läd sich den jungen Programmierer Caleb (Domhnall Gleeson) ein, um ihm bei der Feststellung der Intelligenz seiner neuesten Kreation Ava (Alicia Vikander) zu unterstützen. Schnell wird in diesem düsteren Kammerstück klar, dass hier einiges nicht ganz dem slicken Anschein entspricht!


(Foto: der junge Programmierer Caleb (Domhnall Gleeson; rechts) und der geniale wie gestörte Entwickler Nathan (Oscar Isaac; links) bei der Arbeit; gesehen auf: www.exmachinamovie.co.uk)


In der Abgeschiedenheit des Luxusanwesens beschäftigt sich Caleb mit der anmutigen und gefühlvollen AI Ava und merkt bei der Durchführung des Turing-Tests (ein klassischer Test zur Determinierung, ob ein Computer intelligent ist) nur, dass er zum unfreiwilligen Spielball vom paranoiden und komplett überkandidelten Nathan wird, nicht jedoch, worin sie beide schon gefangen sind. Unglaublich fesselnd!


Alle drei Hauptdarsteller sind gerade sehr auf dem aufsteigenden Ast in Hollywood: die junge Schwedin Alicia Vikander (u.a. bekannt aus "The Fifth Estate" (2013), einem kontroversen Film über Wikileaks-Gründer Julian Assange, oder dem Kostümdrama "Anna Karenina" (2012)) wird gerne als "zarte Wilde" eingesetzt, passt auch immer, sie ist super! Oscar Isaac legte eine feine Leistung als scheiternder Jazzmusiker Llewyn Davis im Film "Inside Llewyn Davis" der Coen-Bros hin. Demnächst wird er in den neuen Star Wars-Filmen zu sehen sein. Ich bin mächtig gespannt! Der Typ kann was!

DER Star unter ihnen ist jedoch sicherlich Gleeson (zuletzt bei der Hyde im Jolie-Film "Unbroken" besprochen), ein Ausnahmetalent, groß und doch zart und zerbrechlich, mit ausdrucksstarkem Gesicht und dem Willen schwierige Themen zu spielen - jede Sekunde Sendezeit mit ihm ist hervorragende Unterhaltung. Von dem noch viel zu sehen sein wird! Sehr viel!



Beide Filme handeln vordergründig von den selben sehr ernsten Fragestellungen, die komplett unterschiedliche Art der Aufbereitungen liefert den Zusehern jedoch nochmals viel Gesprächsstoff. Zwei ausdrückliche Empfehlungen!

Donnerstag, 28. Mai 2015

bestaunt [Donaumetropolen] ... Architektur in Wien und Budapest um 1900 im Vergleich

Die neue Ausstellung im VIG-Ringturm handelt wie gehabt um Architektur. Dieses Mal war es mir ein besonderes Anliegen hinzuschauen, denn es weckte wunderbare Erinnerungen an einen nicht allzu fernen Urlaub!

Thema der Ausstellung ist ein architektonischer Vergleich zwischen Wien und Budapest um cirka 1900. Die beiden Donaumetropolen haben auf den ersten Blick - abgesehen von einem Fluß durch ihr Zentrum, UND noch dazu den selben - so einiges mehr gemeinsam.


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(Foto: Ausstellung "Donaumetropolen Wien - Budapest. Stadträume der Gründerzeit" im Wiener Ringturm; gesehen auf: einfach-internet.at)


Und doch, in dieser wieder einmal ganz toll kuratierten Ausstellung im Foyer hinten im Ringturm (übrigens immer kostenlos zu besichtigen!) werden auch viele feine Unterschiede erarbeitet!

Die Tatsache, dass das damals blühende Budapest in seinem Zentrum circa den Baustilen des ungleich bedeutenderen und als Sitz der Habsburger-Kaiser auch reicheren Wiens in seinen nobleren Außenbezirken entsprach, ist schon verblüffend. Ähnlichkeiten kann man auch in den Brückenanlagen, den Straßenbahnlinien und in diversen Bauten der Gründerzeit erleben. Nie wirkt es jedoch auf mich in Budapest abgekupfert!

Weiter durch die kubisch angeordnete Ausstellung werden anhand von mehr als 300 Aufnahmen aus dieser Epoche die beiden Städten einander zu den unterschiedlichen Themen (Park, Boulevards, Märkte) systematsich gegenübergestellt.

In kurzen aber prägnanten Erklärungen (übrigens dieses Mal auf Deutsch und auf UNGARISCH, nicht Englisch!) erfährt man welche Überlegungen dahinter standen, die städtebauliche Gestaltung so oder anders vorzunehmen, zum Teil auch wo sich die Gebäude genau befinden bzw. befanden. 

Besonders empfehlenswert für LiebhaberInnen der historischen Fotografie und natürlich von passionierten Budapest-UrlauberInnen und noch bis 5. Juni zu sehen!

Dienstag, 26. Mai 2015

belesen [Staatsfolter] ... in den Uranstollen hinter dem Eisernen Vorhang

Nachdem die Hyde manchmal, also eh oft, bei SciFi-Büchern und -Filmen hängenbleibt, dachte ich - lesn ma do wieda amoi an Östareicha! Josef Haslinger als einer der bekannten zeitgenössischen AutorInnen ist sicherlich jedem ein Begriff, wenigstens sein noch immer berühmtestes Werk "Opernball". Auf einer der letzten Bücherbörsen ist mir nun ein anderes Werk von ihm in die Fingerle geraten.

 
(Foto: der österreichische Autor Josef Haslinger; gesehen auf: www.frodo.at).


Die Geschichte von "Jáchymov" (2011) ist zunächst eine über staatliche Willkür, Verfolgung und Folter. Die zwei Hauptfiguren des Buches, der Verleger, krank an Morbus Bechterew, und die Tänzerin, Tochter eines der Inhaftierten in der Tschechoslowakei, bauen darüberhinaus allerdings auch ein ganz anderes Bild auf - das über die Auswirkungen dieser Mißstände hinter dem Eisernen Vorhang und wie sehr und wie lange sie tatsächlich nachwirken. Fast so ausdauernd wie das Uran im nunmehrigen Heilstollen von Jáchymov, dem alten Sankt Joachimsthal, einer alten Kurstadt am nordwestlichsten Rand des heutigen Tschechiens.


"Es gab eine erste Emigrationswelle von bekannen Persönlichkeiten, darunter waren auch einige Eishockeyspieler. Josef Malacek zum Beispiel. Er ging in die Schweiz und begann eine Trainerkarriere. Danach wurde er Redakteur bei Radio Free Europe. Aber die meisten Spieler entschlossen sich abzuwarten. Noch waren sie die Helden der jungen Tschechoslowakei. Und der kommuinistische Staat der sich unter der Hand herausgebildet hatte, brauchte solche Helden." (aus: "Jáchymov" von Josef Haslinger, Fischer Verlag, 2011, S. 120).


Das bedrückende an dieser Geschichte ist für mich weniger die Schilderungen der Schikanen zu lesen, sondern mehr noch sich vorzustellen, dass an allen Ecken und Enden weltweit ungeachtet des guten Rufs und wie in diesem Fall sogar ungeachtet der Heilwirkungen eines Ortes die Geschichte genau da auch ihr grausames Spiel getrieben haben kann und sehr oft auch wirklich hat. Dass Menschen nie davor gefeit sein können, auch nicht als Volkshelden, Weltmeister oder Olympiasieger nicht vielleicht doch allzu rasch in die grausame Maschinerie eines irren Systems zu kommen.

Bohumil Modry, dem mit diesem Werk ein Denkmal gesetzt wird, will sein Land trotz sich bietender Möglichkeiten nicht verlassen. Zu sehr glaubt er an die neuen Entwicklungen des Staates, und auch ein wenig an seinen Sonderstatus. Aufgrund konstruierter Verdächtigungen zu 15 Jahren Arbeit im damaligen Uranbergwerk von Jáchymov verurteilt. Jahrelang war es dem gefeierten Weltmeister (er war der Torwart der legendären Eishockeymannschaft und als solcher auch international geachtet) kaum erlaubt seine Familie zu sehen. Als er endlich freikommt, viel früher als ursprünglich befürchtet, ist er doch schon lange stark verstrahlt und löst sich vor den besorgten Blicken seiner 2 Töchter und seiner Frau praktisch auf.


Die indirekte Konstruktion eines Buches im Buch, das der Verleger gerne über den Vater der Tänzerin und seine Geschichte schreiben würde, die stete Anonymität der zweiten Hauptfigur der Tänzerin, die nicht einmal namentlich erwähnt wird, wie auch die Schilderung der Zermürbung durch die schwere Krankheit des Verlegers, die ihn ins heutige Jáchymov bringen, sind wahre literarische Glückskniffe, die gut miteinander harmonieren.


"Der Kreml [Anm.: so wurde eine Abteilung in einem Gefängnis von den Insassen unter der Hand genannt] war eine Art Hochsicherheitstrakt für geistig ansteckende Menschen. Dort waren die intellektuelle Vielfalt der alten Gesellschaft als Konzentrat erhalten geblieben. Die Eishockeyspieler trafen auf Generäle, Politiker, Priester, Professoren, Offiziere der östlichen und westlichen Armeen, Fluchthelfer aus Brünn, Lenora und anderen Städten." (aus: "Jáchymov" von Josef Haslinger, Fischer Verlag, 2011, S. 222).


Man merkt nicht nur bei den zum Teil längeren Eishockey-Schilderungen und historischen Statistiken - Haslinger hat dieses Bucht ausgesprochen gut recherchiert und sich doch im Großen und Ganzen sehr getreu an die Aufzeichnungen der tatsächlichen Tänzerin gehalten, die ihren Vater, einen der Superstars des tschechoslowakischen Eishockeys (wer Tschechen und Slowaken kennt weiß, wie sehr diese Sportler noch heute dort verehrt werden!), an die Folgen der langjährigen Folter verloren hat.


Ein ausgesprochen interessantes Buch!

Samstag, 23. Mai 2015

besehen [Schusswechsel] ... dark ops go way sideways

Ich werd's nimma - Sean Penn, das geile Stück, ist auch in bereits fortgeschrittenem Alter noch sauberst durchtrainiert. Bitte schaut's Euch das Surfboard-Foto an, des is doch a Traum, oda?! Da kann sich manch 20-Jähriger ned so leicht dazustellen ... <3

(Foto aus "The Gunman" - Sean Penn in Höchstform, die Häscher werden ihr tödliches Wunder erleben; gesehen auf: www.people.com)


Jaaaha, ist schon gut, also dann zum Film ... ;-)

Mrs. Hyde hat sich augenblicklichst nicht lumpen lassen und sich "The Gunman" im Kino angeschaut. Genau SO stell ich mir einen spannenden Thriller vor! Sehr sehr gut!

Black Ops-Man Jack Terrier (ich weiß, so genial diese Namensgebung, der Penn kann eh so bissig schauen!) arbeitet auf gefährlichem Terrain: Mitten in ausgeprägten Unruhen muss er als Söldner im Kongo für einen geheimen Auftrag einen Minister erschießen. Danach entspannt sich die Lage im Land allerdings keineswegs und Jack muss abtauchen. Dabei lässt er seine Freundin Annie (dargestellt von der eher unbekannten italienischen Schauspielerin Jasmine Trinca) zurück, die für eine NGO dort arbeitet.

8 Jahre später, Jack hat nun die Seite gewechselt und arbeitet nun selbst für den guten Zweck, versucht man ihn plötzlich abzumurksen. Selbstverteidigung sah nie brutaler aus! Juchui! Was jauchzt das Frauli Hyde da kräftig mit!

Blöd nur, Jack weiß nicht WER ihn abzukrageln versucht, denn er weiß gar nicht, wer den letzten Auftrag im Kongo überhaupt erteilt hatte. Also macht er sich auf die Socken und sucht ein paar alte Freunde auf, auch alte Notizen von damals sollen dem Gedächtnis wieder auf die Sprünge helfen und Hinweise diesbezüglich liefern.

(Foto aus "The Gunman" - Hauptfigur Jack Terrier hat einen Söldnerauftrag mit mehr als nur 1 fatalen Folge; gesehen auf: www.thewrap.com)

In Madrid trifft er auf einen von ihnen, Felix (gespielt vom heiß verehrten Javier Bardem), der - oh Schreck! - mit Annie verheiratet ist. Ja klar, weil er hatte ihn ja vor dem Auftrag gebeten, auf Annie aufzupassen, falls mit ihm was sein sollte. Und das sieht so aus ... eh! Das Zusammenkommen passt irgendwie allen Beteiligten wirklich sehr wenig, richtig schlimm wird es aber erst als Jacks Häscher sie finden und die Jagd durch Europa beginnt.

Super spannend bis zum allerletzten Schluss. Toller Penn, kraftvoll-energetisch, vielschichtig, grandios wie eh und je. Dazu eine rasante Story, die aber nie in ein reines Action-Bummbumm-Spektakel ausartet. Die Nebendarsteller können sich auch sehen lassen (unter anderem Idris fucking Elba, oh yeah!!). Was will man mehr?!