Zugegeben, mit Comic-Büchern kenne ich mich NULL aus. Die durfte ich nie lesen, weil - so unsere gscheitlocherte aber unfähige Volksschullehrerin - das schadet dem Lesevermögen der Kinder. Muhahaha! EPIC FAIL!!! Manchmal hatte Klein-Hyde dann ja doch das eine oder andere Micky Maus- oder Asterix-Heftl in die Klauen bekommen. Schaden hat sie nicht erlitten. Behaupte ich jetzt frech. Also nur in Bezug auf das Leseverhalten gemeint, natürlich, bitteschön! Auf die Sci Fi-Verschlingles- und Filmglotzomanie hatte es eventuell großen Einfluß. Who knows?! ;-)
Derzeit ist's in den heimischen Kinos ja enorm ergiebig für Freeks wie mich. Sah man sich also Marvel's "Avengers - Age of Ultron" an. Boah, schön! Es geht dermaßen zu, alles kracht, fliegt, drischt, feuert ... es war eine Freude! Da blieben Hydingers Augerl - nicht nur wegen dem verdammten 3D, was die Gucki doch anstrengt - nicht lange trocken.
Die Avengers müssen halt die Welt wieder einmal retten tun. Eh klar. Ein paar der Andeutungen der Hauptdarsteller versteht man nur, wenn man auch die anderen Teile der doch schon umfangreichen Avenger- und Ironman-Filme-Ansammlung kennt. Wenn man das nicht tut, ist es auch sehr wurscht.
Die Story ansich ist dieses Mal allerdings deutlich komplexer als alle vorangegangenen. Kurz gesagt: Die Avengers werden auf die perversen Experimente des spinnerten (weil "teutsch" = böse) Wissenschafters der mehr oder weniger geheimen Bösling-Company Hydra aufmerksam und Tony Stark als Ironman und seine coolen KumpanInnen wollen dem ein Ende setzen.
Dabei treffen sie auch gleich auf 2 der Kreationen der Bösen, "enhanced people", also Menschen mit Superpowers, ein russisches (= auch böses) Geschwisterpaar Wanda und Pietro Maximoff - die Schwester "Scarlett Witch" (gespielt von einer einmal gar nicht magersüchtigen Olsen, der Elizabeth, die scheinbar mehr Stärke hat als ihre älteren Zwillingsschwestern Ashely und Mary-Kate, von denen man ja dauert nur noch sowas lesen muss) kann Gedanken manipulieren und dann negativer Schwingungen Sachen schleudern und verbiegen, der Bruder "Quicksilver" flitzt enorm schnell und kann auch Kugeln ausweichen usw. Logischerweise hat man das mit den Namen nicht ganz so gut hingekriegt, die Schwester müsste natürlich Maximova heissen und der Bruder wohl eher Piotr statt italienisch angehaucht Pietro, aber was soll's.
Das ganze ist hier schon ein bisserl unlogisch, denn wenn an denen herumexperimentiert wurden, wieso kommt zumindest der Bruder, bei ihr bin ich mir nicht so sicher, in "X-Men Days of Future Past" als junger Mutant (also jemand mit natürlichen(!) ungewöhnlichen Begabungen) vor?! No clue, vielleicht hab ich das überhört, ist ja nicht so, dass bei Avengers nicht arg viel in kurzer Zeit passierert ... Laut Internetz-Quellen war die Figur "Scarlett Witch" auch schon in Captain America - Wintersoldier" zu sehen. Ich kann mich nicht an sie erinnern. Naja.
Die ganze Aktion läuft auf eine saftige Abreibung der Avengers hinaus, außer Hawkeye werden alle von der Witch mit negativen Träumen und Visionen belastet, sogar Thor wankt darob, ein bissi. Tony Stark macht sich daher gleich nach Rückkehr in sein stylisches Labor an die Arbeit und versucht die Weltbeschützerrolle der Avengers noch zu verstärken, indem er ein lange gehegtes und gepflegtes Superprogramm doch noch zum Laufen bringen will, weil vielleicht sind die Avengers nicht genug, nicht stark genug ...Panik auf der Titanic!
Dafür verschmilzt er seinen Butler-Super-Rechner "Jarvis" mit dem Dings, ohne irgendwen zu fragen, einzig Dr. Banner braucht er dafür. Der wirft zwar ein paar Bedenken ein, was das für negative Auswirkungen haben könnte, wenn ein Computer so mächtig wird, dass er die gesamte Welt umspannen und sich gegen alles wehren kann und noch dazu eine künstliche Intelligenz ist, aber schon geht's los mit der Arbeit ... die natüüüürlich schief geht als Ulton das Programm kapert und es zum Äußersten kommt.
Nun haben sie den Salat - das böse Programm flüchtet sich ins Internet und stiehlt einige Dingens um sich praktisch überall viele starke Roboter-Klone machen zu können und die Avengers haben massig zu tun. Dass die Weltzerstörung mit knapper Not und mit ein paar neuen und ein paar unerwarteten Helfern endet, ist klar, the show must go on! Da ist auch Mrs. Hyde froh, die sich schon auf das nächste Spektakel freut! Besonders auf den geilen neuen Charakter "Vision" (gespielt vom superben Paul Bettany, den ich schon in "Priest" und "Legion" vergöttert habe) freu ich mich wie Nachbars Lumpi, und wie!
Spannend sind die Implikationen des Films, dass Wissenschafter aus purem Forschergeist aber auch aus Angst geleitet vieles Gefährliche in Kauf nehmen, einfach weil sie es technisch "mal eben schnell ausprobieren können". Ähnlich Bedenken wurden ja tatsächlich laut als man vor einigen Jahren den Hadron-Collider im CERN-Institut zum ersten Mal startete.
Meine Empfehlung - "Age of Ultron" ist ein wahres must see für alle Sci-Fi-Fans!
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Montag, 18. Mai 2015
besehen [Age of Ultron] ... weitere unterhaltsame Marvel-Verfilmung
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Mittwoch, 29. April 2015
besehen [Zeitreisen] ... 12 Monkeys jetzt als Serie
Yup, das kann was. Konnte schon die Story als Film damals, mit Bruce Willis und Brad Pitt. Und nun die neue Serie ist auch fein.
Willkommen in einer - no na ned - hinichen Zukunft der Menschheit. Ein Super-Virus hat 2016 fast die gesamte Menschheit ausgerottet. In der neuen Realität im Jahre 2043 versuchen die letzten paar WissenschafterInnen in der Serie "12 Monkeys" einen Impfstoff zu entwickeln. Bissi schwierig, wenn alles zerstört ist ...
Und dann ist da noch SIE, die "Über-Wissenschafterin" Katrina Jones, gespielt von der wie immer ein wenig mysteriösen Barbara Sukowa (einer ihrer letzten größteren Hits ist die Hauptrolle in "Hannah Arendt"). Die ist nämlich komplett plemplem und schickt Leute dank eines von ihr konstruierten Apparates (und wo das alles wieder her ist, wenn's doch nix gibt und alles im A. ist, hm?!) in die Vergangenheit, um den Ausbruch des Viruses überhaupt nicht erst geschehen zu lassen.
Ein wahrer Klassiker also! Richtig super taugen Mrs. Hyde neben Sukowa die restlichen durchaus schon sehr serien-erprobten und für gut befundenen Nebenrollen-Hanseln. Derer da z.B. wären: der Haupthansel James Cole gespielt von Aaron Stanford, zuletzt in "Nikita" aufgetaucht und davor der Pyro in "X-Men" (scho wieder DIE, jetzta wird's auffällig!).
Auch Kirk Acevedo, ein wahrer Serien-Veteran, der entweder Cops/Militär oder in Sci Fi-Projekten mitspielt ("Prime Suspect", "Band of Brothers" und "Fringe" und und und), kann sich bei der Hyde immer gerne sehen lassen. In "12 Monkeys" spielt er den Kumpel vom Hauptdarsteller, doch mit der Zeit trübt sich das Verhältnis zueinander nicht gerade langsam. Spielt keine unwichtige Rolle!
Die weibliche Hauptdarstellerin ist Cassie, Dr. Cassandra Railly (gespielt von der schönen Kanadierin Emily Hampshire), die Cole dabei helfen soll bzw. muss den Ausbruch zu verhindern. Das findet nicht nur ihr Verlobter nicht gut. Auch die Brutalos von der Verbrecherbande "The 12 Monkeys" setzen ihr mehr und mehr zu ... waren es schließlich auch die, die den Virus freigesetzt haben.
Oder?
Oder war das alles ein Mißverständnis? Und - gibt es die Bande überhaupt?! Nichts ist so ganz klar! Und wenn ja, überlebt es Cole überhaupt, denn mit jedem "splinter" (Reise in der Zeit) verschechtert sich sein Gesundheitszustand. Time is of the essence!
Hat sich das Kinderl also auch den Klassiker des großartigen Terry Gilliam (1995) nochmal anschauen MÜSSEN. Im Vergleich zum Film, auf dem die neue Serie basiert taugt mir die Serie fast noch besser! Das ist selten und will daher wirklich was heißen! Auch die Frauenfiguren wurden mehr (eine ForscherIN, juhu!) und sind auch nicht mehr so hysterisch-komisch wie die Railley im Film (damals gespielt von Madeleine Stowe). Ja sogar die Rolle des spinnerten Bandenanführers der "12 Monkeys" (im Film wirklich genial von Brad Pitt dargestellt!) musste in der Serie einer weiblichen Besetzung weichen. In der Serie ist allerdings zunächst nicht klar, welche Rolle diese Figur wirklich spielt. Spannend!
Mrs. Hyde findet, die Serie ist sehenswert! Die Sprünge in Raum und Zeit sind flott und doch bleiben alle Erzähltstränge gut unterscheidbar. Diverse Nebenschauplätze bringen noch mehr Pepp hinein ohne zu sehr abzulenken. So muss Sci Fi! YES!!
Willkommen in einer - no na ned - hinichen Zukunft der Menschheit. Ein Super-Virus hat 2016 fast die gesamte Menschheit ausgerottet. In der neuen Realität im Jahre 2043 versuchen die letzten paar WissenschafterInnen in der Serie "12 Monkeys" einen Impfstoff zu entwickeln. Bissi schwierig, wenn alles zerstört ist ...

(Quasi das "Logo" der Bande der "12 Monkeys"; gesehen auf: outrightgeekery.com)
Und dann ist da noch SIE, die "Über-Wissenschafterin" Katrina Jones, gespielt von der wie immer ein wenig mysteriösen Barbara Sukowa (einer ihrer letzten größteren Hits ist die Hauptrolle in "Hannah Arendt"). Die ist nämlich komplett plemplem und schickt Leute dank eines von ihr konstruierten Apparates (und wo das alles wieder her ist, wenn's doch nix gibt und alles im A. ist, hm?!) in die Vergangenheit, um den Ausbruch des Viruses überhaupt nicht erst geschehen zu lassen.
Ein wahrer Klassiker also! Richtig super taugen Mrs. Hyde neben Sukowa die restlichen durchaus schon sehr serien-erprobten und für gut befundenen Nebenrollen-Hanseln. Derer da z.B. wären: der Haupthansel James Cole gespielt von Aaron Stanford, zuletzt in "Nikita" aufgetaucht und davor der Pyro in "X-Men" (scho wieder DIE, jetzta wird's auffällig!).
Auch Kirk Acevedo, ein wahrer Serien-Veteran, der entweder Cops/Militär oder in Sci Fi-Projekten mitspielt ("Prime Suspect", "Band of Brothers" und "Fringe" und und und), kann sich bei der Hyde immer gerne sehen lassen. In "12 Monkeys" spielt er den Kumpel vom Hauptdarsteller, doch mit der Zeit trübt sich das Verhältnis zueinander nicht gerade langsam. Spielt keine unwichtige Rolle!
(DarstellerInnen der Sci Fi-Serie "12 Monkeys" vor dem Zeitreiseapparat; gesehen auf: twitchfilm.com)
Die weibliche Hauptdarstellerin ist Cassie, Dr. Cassandra Railly (gespielt von der schönen Kanadierin Emily Hampshire), die Cole dabei helfen soll bzw. muss den Ausbruch zu verhindern. Das findet nicht nur ihr Verlobter nicht gut. Auch die Brutalos von der Verbrecherbande "The 12 Monkeys" setzen ihr mehr und mehr zu ... waren es schließlich auch die, die den Virus freigesetzt haben.
Oder?
Oder war das alles ein Mißverständnis? Und - gibt es die Bande überhaupt?! Nichts ist so ganz klar! Und wenn ja, überlebt es Cole überhaupt, denn mit jedem "splinter" (Reise in der Zeit) verschechtert sich sein Gesundheitszustand. Time is of the essence!
Hat sich das Kinderl also auch den Klassiker des großartigen Terry Gilliam (1995) nochmal anschauen MÜSSEN. Im Vergleich zum Film, auf dem die neue Serie basiert taugt mir die Serie fast noch besser! Das ist selten und will daher wirklich was heißen! Auch die Frauenfiguren wurden mehr (eine ForscherIN, juhu!) und sind auch nicht mehr so hysterisch-komisch wie die Railley im Film (damals gespielt von Madeleine Stowe). Ja sogar die Rolle des spinnerten Bandenanführers der "12 Monkeys" (im Film wirklich genial von Brad Pitt dargestellt!) musste in der Serie einer weiblichen Besetzung weichen. In der Serie ist allerdings zunächst nicht klar, welche Rolle diese Figur wirklich spielt. Spannend!
Mrs. Hyde findet, die Serie ist sehenswert! Die Sprünge in Raum und Zeit sind flott und doch bleiben alle Erzähltstränge gut unterscheidbar. Diverse Nebenschauplätze bringen noch mehr Pepp hinein ohne zu sehr abzulenken. So muss Sci Fi! YES!!
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Montag, 20. April 2015
belesen [Sci Fi] ... das war Ruff
Mrs. Hyde kennt den guten Mann schon von einem anderen Buch ("Ich und die anderen"): Ruff. Matt Ruff. Glücklichste Umstände haben mir ein neues Buch von ihm - "Bad Monkeys" - in die Patschhanderl gespielt. Ich gestehe: auch dies ein Traum!
Langsam entfaltet sich nämlich eine gar wirre Geschichte. Es ist die Lebensgeschichte der Jane Charlotte, die schon in ihrer Kinder- und Jugendzeit eine wilde Henne und ein Tunichtgut war. Immer und immer unglaublicher werden die Erzählungen, die, so stellt die Hyde bald fest, in einem Zuchthaus von einem netten Psychiater zu Protokoll genommen werden. Denn Jane ist komisch. Jawoll! Ob das gut oder vielleicht doch nicht ganz so fabelhaft gemeint ist, kommt praktisch bis zur letzten Seite nicht so ganz klar heraus.
Jane, die gute Frau, spinnt sich hier ihr eigenes Hüttchen zusammen, und das kräftig! So erzählt sie immer mehr Begebenheiten aus ihrer Welt, in der sie als Agentin einer geheimen Organisation, die das Böse bekämpft, somit per se selbst "gut" ist. Das sind Kinderschänder, auch nur potentieller Natur, Mörder, Vergewaltiger. So ganz hat sie es selbst nicht im Gespür, wann was zu tun ist, da sie nun, mit über 40 Jahren erst rekruiert wurde. Aber es wird halt abgemurkst was die Organisation ihr anschafft, sind ja Böse.
Da das ganze auch noch lange schön geheim bleiben sollen, hat Jane aber feine Waffen. Waffen sind in "Bad Monkeys" nicht nur brutale Knarren, sondern können tatsächlich unauffällige "natürliche Todesfälle" wie Infarkte und Aneurysma schießen. Sci Fi lebe HOCH! HOCH! HOCH! <3
Eine Stütze und der einzige noch lebende Angehörige ist ihr Bruder Phil ... aber das ist eine andere Geschichte, sonst gibt's hier noch Spoiler Alarm. Read and wonder! Zu einem unglaublichen Showdown kommt es - ach, wie poetisch - in Las Vegas. Hell, wenn das nur bloß mal alles verfilmt würd, die Hydingerin würd ja sowas von vergehen vor Freude! *zücktdenWeihnachtswunschzettel*
Der New Yorker Autor Matt Ruff hat einen wunderbar eingängigen Stil und (zumindest im Original) äußerst präzise verwendete Dialektnuancen. Anders als beim zuletzt von ihm gelesenen Buch "Ich und die anderen" (werd ich vielleicht auch bald mal vorstellen, es handelt von multiplen Personen und wie die im Hirnkasterl da so alle zusammenleben) ist "Bad Monkeys" allerdings sehr kurz und knausrig an Seitenzahlen, jedoch dafür umso dichter an unpackbaren Ideen.
Eine absolute Empfehlung an alle Sci Fi-Fans! "Rufft" es Euch!
PS.: OH GLORIA!! Sein nächstes Buch wird nächstes Jahr erscheinen und - atme Hyde, atme!!! - "Lovecraft Country" heißen! Das lässt so viel unglaublich Gutes verheissen ... das Fangirl macht *KREISCH*!!!
PPS.: Laut IMDB soll tatsächlich schon an einem Filmprojekt zu den Äffchen gearbeitet werden! Nein, ich werd's nimma ... YIPPIE!
Langsam entfaltet sich nämlich eine gar wirre Geschichte. Es ist die Lebensgeschichte der Jane Charlotte, die schon in ihrer Kinder- und Jugendzeit eine wilde Henne und ein Tunichtgut war. Immer und immer unglaublicher werden die Erzählungen, die, so stellt die Hyde bald fest, in einem Zuchthaus von einem netten Psychiater zu Protokoll genommen werden. Denn Jane ist komisch. Jawoll! Ob das gut oder vielleicht doch nicht ganz so fabelhaft gemeint ist, kommt praktisch bis zur letzten Seite nicht so ganz klar heraus.
(Cover von "Bad Monkeys"; gesehen auf: www.giovanninavarria.com)
Jane, die gute Frau, spinnt sich hier ihr eigenes Hüttchen zusammen, und das kräftig! So erzählt sie immer mehr Begebenheiten aus ihrer Welt, in der sie als Agentin einer geheimen Organisation, die das Böse bekämpft, somit per se selbst "gut" ist. Das sind Kinderschänder, auch nur potentieller Natur, Mörder, Vergewaltiger. So ganz hat sie es selbst nicht im Gespür, wann was zu tun ist, da sie nun, mit über 40 Jahren erst rekruiert wurde. Aber es wird halt abgemurkst was die Organisation ihr anschafft, sind ja Böse.
Da das ganze auch noch lange schön geheim bleiben sollen, hat Jane aber feine Waffen. Waffen sind in "Bad Monkeys" nicht nur brutale Knarren, sondern können tatsächlich unauffällige "natürliche Todesfälle" wie Infarkte und Aneurysma schießen. Sci Fi lebe HOCH! HOCH! HOCH! <3
Eine Stütze und der einzige noch lebende Angehörige ist ihr Bruder Phil ... aber das ist eine andere Geschichte, sonst gibt's hier noch Spoiler Alarm. Read and wonder! Zu einem unglaublichen Showdown kommt es - ach, wie poetisch - in Las Vegas. Hell, wenn das nur bloß mal alles verfilmt würd, die Hydingerin würd ja sowas von vergehen vor Freude! *zücktdenWeihnachtswunschzettel*
(Autor Matt Ruff; gesehen auf: www.hanser-literaturverlage.de)
Der New Yorker Autor Matt Ruff hat einen wunderbar eingängigen Stil und (zumindest im Original) äußerst präzise verwendete Dialektnuancen. Anders als beim zuletzt von ihm gelesenen Buch "Ich und die anderen" (werd ich vielleicht auch bald mal vorstellen, es handelt von multiplen Personen und wie die im Hirnkasterl da so alle zusammenleben) ist "Bad Monkeys" allerdings sehr kurz und knausrig an Seitenzahlen, jedoch dafür umso dichter an unpackbaren Ideen.
Eine absolute Empfehlung an alle Sci Fi-Fans! "Rufft" es Euch!
PS.: OH GLORIA!! Sein nächstes Buch wird nächstes Jahr erscheinen und - atme Hyde, atme!!! - "Lovecraft Country" heißen! Das lässt so viel unglaublich Gutes verheissen ... das Fangirl macht *KREISCH*!!!
PPS.: Laut IMDB soll tatsächlich schon an einem Filmprojekt zu den Äffchen gearbeitet werden! Nein, ich werd's nimma ... YIPPIE!
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