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Dienstag, 15. Dezember 2015

bestaunt [Collage] ... Cornell, ein unbekannter Eigenbrödler im KHM

Fantastisch! Hätte ich nur 1 Wort zu Joseph Cornell zur Verfügung, es wäre fantastisch. Ein weiteres, das seine Werke sehr gut charakterisieren würde, wäre bezaubernd. No. 3 märchenhaft, No. 4 schrullig, No. 5 kreativ.

Ohne viel über den in Europa eher unbekannten Cornell zu kennen, habe ich mich ziemlich unbeleckt in die neue Ausstellung ins Kunsthistorische Museum begeben. Die kleine Ausstellungsfläche der Sonderschau ist deutlich überschaubarer als sonst, und doch passt genau das so perfekt zum häufig in Miniaturformaten arbeitenden Cornell.
(Abb.: der in Europa weitgehend unbekannte Künstler Joseph Cornell zählt in den USA zu einem der ganz Großen, besonders da er Wegbereiter für viele Richtungen der modernen Künste war; gesehen auf: users.clas.ufl.edu)


Ein Sammler wie er im Buche steht, ramscht der zeitlebens eher zurückgezogene und sozial isolierte Cornell alles zusammen, was er bekommen kann. Und macht daraus Kunst wie aus einer anderen Welt und Epoche! Aus Buchseiten werden filigrane Figürchen ausgeschnitten und liebevoll völlig neu zusammengesetzt, Setzkästen mit zahllosen kuriosen Fundstücken erschaffen komplett neue Welten, Vogelkäfige beherbergen wunderbare Tierchen. Fast alles ist verspielt und soll (leider jetzt nicht mehr möglich) zum Spieen dienen, vieles hat Doppeldeutigkeiten und manche Werke auch versteckte Botschaften.


(Abb.: Kunst im Kästchen - Cornell hat ganze Welten in Miniaturformaten erschaffen; gesehen auf: www.ibiblio.org)


Die Widersprüche und Brüche in seinem Leben und seiner Persönlichkeit faszinierten mich ebenso. Er hat die Kunst geliebt, war jedoch selbst nicht künstlerisch begabt, er liebte Ballerinas, aber Beziehungen zu Frauen (oder Männer) hatte er nie wirklich, er hatte Sehnsucht nach schönen europäischen Städten (Fernweh ist auch der Titel der Ausstellung), hasste es aber zu reisen usw.

Seine Collage-Technik und Videoschnittkunst werden zu wichtigen Wegbereitern für Surrealisten und Pop-art. Der Eigenbrödler Cornell war seiner Zeit weit voraus! Wer Art Journaling, Scap Booking, Soul-Collagen und dergleichen mag, wird diese Ausstellung lieben. Eine Ausstellung, die einen augenblicklich eine ganze Weile aus der hektischen Vorweihnachtswelt entrückt. Bitte mehr davon!

Freitag, 29. Mai 2015

besehen [Künstliche Intelligenzen] ... 2x robots vs. world

Tja, so kann es auch gehen. Erst vor kurzem wollte die Hyde dem exzessiven SciFi-Konsum (naja, ein wenig) abschwören, da hat sie es cold turkey-mässig schon wieder voll erwischt! Das ging so vor sich ...


Zunächst einmal - ich kann gar nix dafür!!! Das wechselhafte Wetter im April/Mai ist Schuld. Wirklich wahr! Was außer lesen, essen, schlafen und halt geile SciFi anschauen soll man da machen?! :p


Der südafrikanische Hit "Chappie" (2015) von Neill Blomkamp (ja genau, DER, der schon mit seiner Aliengeschichte "District 9" vor einigen Jahren Jo(hannes)burg auf die Film-Weltkarte katapultiert hat!!) ist ein Muss. Eine Schande quasi, dass sich die Hydinger den nicht schon längst angeschaut hat. Was soll man sagen, manchmal muss man auch arbeiten, Wetter hin oder her ... ;-)



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(Foto: der umfunktionierte Polizeiroboter Chappie im gleichnamigen Hit aus Südafrika in voller Gangster-Montur; gesehen auf: time.com)



Die Scheisse ist heiss, und wie! Schließlich wird hier in einer nicht allzu fernen Zukunft ein ausrangierter Polizeiroboter von Kriminellen gestohlen. Und AUFGEZOGEN!! Denn der junge Ingenieur (Dev Patel), der das Wrack Chappie (gesprochen von Sharlto Copley, auch einer der südafrikanischen Filmstars der Stunde) ursprünglich gefladert hat, hat ihm zu Testzwecken ein eigenes Bewusstsein eingepflanzt. Die Kriminellen (u.a. gespielt von den zwei Irren von "Die Antwoord", DIE südafrikanischen Musiksuperstars Yolandi Visser und Ninja, OH YAY!) nutzen das natürlich sehr fein zu eigenen ähm beruflichen Zwecken und schon bald kommt Chappie mit grenzgenialem Slang und passenden Macker-Posen daher.



 
(Foto: die kriminellen "Eltern" (u.a. die Musiker von "Die Antwoord" links) und Chappie schreiten zur Tat; gesehen auf: doubletoasted.com)
 

Blöd nur, dass der nicht gerade unehrgeizige Kollega vom Ingenieur (gespielt von einem schlecht frisierten Hugh Jackman) den Chip in Chappies Blutza auch haben möchte, um seine eigene Konstruktion eines neuen Polizeiroboters voranzubringen und dem Spuk mit Chappie auf die Schliche kommt. Und schon hamma den Salat! Dermaßen schräg und spaßig! Es war ein einziger Rausch von Anfang bis Ende! Und traumhaft gut visualisiert noch dazu!

Ich bin höchst gespannt, denn Gerüchten zufolge soll Blomkamp tatsächlich den Zuschlag für den neuen "Alien"-Film bekommen haben. WUIII!!


Deutlich ernster geht es da bei meiner zweiten SciFi-Auswahl zu. Und ruhiger, aber das ist im Vergleich keine Kunst. Die Hintergründe sind allerdings nicht minder ernst - was tun, wenn Roboter einmal technisch so weit fortgeschritten sein werden, dass sie wirklich intelligent sind? In "Ex Machina" (2015) sehen sie sogar noch aus wie Menschen, mit künstlicher Haut, und - haben Gefühle. BRR!! :o


(Foto: Alicia Vikander als AI Ava, die nicht nur schön und intelligent, sondern auch Gefühle hat; gesehen auf: io9.com)


Der geniale wie auch selbstverliebte und exzentrische Entwickler Nathan (Oscar Isaac [Hernandez]) läd sich den jungen Programmierer Caleb (Domhnall Gleeson) ein, um ihm bei der Feststellung der Intelligenz seiner neuesten Kreation Ava (Alicia Vikander) zu unterstützen. Schnell wird in diesem düsteren Kammerstück klar, dass hier einiges nicht ganz dem slicken Anschein entspricht!


(Foto: der junge Programmierer Caleb (Domhnall Gleeson; rechts) und der geniale wie gestörte Entwickler Nathan (Oscar Isaac; links) bei der Arbeit; gesehen auf: www.exmachinamovie.co.uk)


In der Abgeschiedenheit des Luxusanwesens beschäftigt sich Caleb mit der anmutigen und gefühlvollen AI Ava und merkt bei der Durchführung des Turing-Tests (ein klassischer Test zur Determinierung, ob ein Computer intelligent ist) nur, dass er zum unfreiwilligen Spielball vom paranoiden und komplett überkandidelten Nathan wird, nicht jedoch, worin sie beide schon gefangen sind. Unglaublich fesselnd!


Alle drei Hauptdarsteller sind gerade sehr auf dem aufsteigenden Ast in Hollywood: die junge Schwedin Alicia Vikander (u.a. bekannt aus "The Fifth Estate" (2013), einem kontroversen Film über Wikileaks-Gründer Julian Assange, oder dem Kostümdrama "Anna Karenina" (2012)) wird gerne als "zarte Wilde" eingesetzt, passt auch immer, sie ist super! Oscar Isaac legte eine feine Leistung als scheiternder Jazzmusiker Llewyn Davis im Film "Inside Llewyn Davis" der Coen-Bros hin. Demnächst wird er in den neuen Star Wars-Filmen zu sehen sein. Ich bin mächtig gespannt! Der Typ kann was!

DER Star unter ihnen ist jedoch sicherlich Gleeson (zuletzt bei der Hyde im Jolie-Film "Unbroken" besprochen), ein Ausnahmetalent, groß und doch zart und zerbrechlich, mit ausdrucksstarkem Gesicht und dem Willen schwierige Themen zu spielen - jede Sekunde Sendezeit mit ihm ist hervorragende Unterhaltung. Von dem noch viel zu sehen sein wird! Sehr viel!



Beide Filme handeln vordergründig von den selben sehr ernsten Fragestellungen, die komplett unterschiedliche Art der Aufbereitungen liefert den Zusehern jedoch nochmals viel Gesprächsstoff. Zwei ausdrückliche Empfehlungen!

Montag, 18. Mai 2015

besehen [Age of Ultron] ... weitere unterhaltsame Marvel-Verfilmung

Zugegeben, mit Comic-Büchern kenne ich mich NULL aus. Die durfte ich nie lesen, weil - so unsere gscheitlocherte aber unfähige Volksschullehrerin - das schadet dem Lesevermögen der Kinder. Muhahaha! EPIC FAIL!!! Manchmal hatte Klein-Hyde dann ja doch das eine oder andere Micky Maus- oder Asterix-Heftl in die Klauen bekommen. Schaden hat sie nicht erlitten. Behaupte ich jetzt frech. Also nur in Bezug auf das Leseverhalten gemeint, natürlich, bitteschön! Auf die Sci Fi-Verschlingles- und Filmglotzomanie hatte es eventuell großen Einfluß. Who knows?! ;-)

Derzeit ist's in den heimischen Kinos ja enorm ergiebig für Freeks wie mich. Sah man sich also Marvel's "Avengers - Age of Ultron" an. Boah, schön! Es geht dermaßen zu, alles kracht, fliegt, drischt, feuert ... es war eine Freude! Da blieben Hydingers Augerl - nicht nur wegen dem verdammten 3D, was die Gucki doch anstrengt - nicht lange trocken.

Die Avengers müssen halt die Welt wieder einmal retten tun. Eh klar. Ein paar der Andeutungen der Hauptdarsteller versteht man nur, wenn man auch die anderen Teile der doch schon umfangreichen Avenger- und Ironman-Filme-Ansammlung kennt. Wenn man das nicht tut, ist es auch sehr wurscht.

Die Story ansich ist dieses Mal allerdings deutlich komplexer als alle vorangegangenen. Kurz gesagt: Die Avengers werden auf die perversen Experimente des spinnerten (weil "teutsch" = böse) Wissenschafters der mehr oder weniger geheimen Bösling-Company Hydra aufmerksam und Tony Stark als Ironman und seine coolen KumpanInnen wollen dem ein Ende setzen.

Dabei treffen sie auch gleich auf 2 der Kreationen der Bösen, "enhanced people", also Menschen mit Superpowers, ein russisches (= auch böses) Geschwisterpaar Wanda und Pietro Maximoff - die Schwester "Scarlett Witch" (gespielt von einer einmal gar nicht magersüchtigen Olsen, der Elizabeth, die scheinbar mehr Stärke hat als ihre älteren Zwillingsschwestern Ashely und Mary-Kate, von denen man ja dauert nur noch sowas lesen muss) kann Gedanken manipulieren und dann negativer Schwingungen Sachen schleudern und verbiegen, der Bruder "Quicksilver" flitzt enorm schnell und kann auch Kugeln ausweichen usw. Logischerweise hat man das mit den Namen nicht ganz so gut hingekriegt, die Schwester müsste natürlich Maximova heissen und der Bruder wohl eher Piotr statt italienisch angehaucht Pietro, aber was soll's.

Das ganze ist hier schon ein bisserl unlogisch, denn wenn an denen herumexperimentiert wurden, wieso kommt zumindest der Bruder, bei ihr bin ich mir nicht so sicher, in "X-Men Days of Future Past" als junger Mutant (also jemand mit natürlichen(!) ungewöhnlichen Begabungen) vor?! No clue, vielleicht hab ich das überhört, ist ja nicht so, dass bei Avengers nicht arg viel in kurzer Zeit passierert ... Laut Internetz-Quellen war die Figur "Scarlett Witch" auch schon in Captain America - Wintersoldier" zu sehen. Ich kann mich nicht an sie erinnern. Naja.

Die ganze Aktion läuft auf eine saftige Abreibung der Avengers hinaus, außer Hawkeye werden alle von der Witch mit negativen Träumen und Visionen belastet, sogar Thor wankt darob, ein bissi. Tony Stark macht sich daher gleich nach Rückkehr in sein stylisches Labor an die Arbeit und versucht die Weltbeschützerrolle der Avengers noch zu verstärken, indem er ein lange gehegtes und gepflegtes Superprogramm doch noch zum Laufen bringen will, weil vielleicht sind die Avengers nicht genug, nicht stark genug ...Panik auf der Titanic!

Dafür verschmilzt er seinen Butler-Super-Rechner "Jarvis" mit dem Dings, ohne irgendwen zu fragen, einzig Dr. Banner braucht er dafür. Der wirft zwar ein paar Bedenken ein, was das für negative Auswirkungen haben könnte, wenn ein Computer so mächtig wird, dass er die gesamte Welt umspannen und sich gegen alles wehren kann und noch dazu eine künstliche Intelligenz ist, aber schon geht's los mit der Arbeit ... die natüüüürlich schief geht als Ulton das Programm kapert und es zum Äußersten kommt.

Nun haben sie den Salat - das böse Programm flüchtet sich ins Internet und stiehlt einige Dingens um sich praktisch überall viele starke Roboter-Klone machen zu können und die Avengers haben massig zu tun. Dass die Weltzerstörung mit knapper Not und mit ein paar neuen und ein paar unerwarteten Helfern endet, ist klar, the show must go on! Da ist auch Mrs. Hyde froh, die sich schon auf das nächste Spektakel freut! Besonders auf den geilen neuen Charakter "Vision" (gespielt vom superben Paul Bettany, den ich schon in "Priest" und "Legion" vergöttert habe) freu ich mich wie Nachbars Lumpi, und wie!

Spannend sind die Implikationen des Films, dass Wissenschafter aus purem Forschergeist aber auch aus Angst geleitet vieles Gefährliche in Kauf nehmen, einfach weil sie es technisch "mal eben schnell ausprobieren können". Ähnlich Bedenken wurden ja tatsächlich laut als man vor einigen Jahren den Hadron-Collider im CERN-Institut zum ersten Mal startete.

Meine Empfehlung - "Age of Ultron" ist ein wahres must see für alle Sci-Fi-Fans!

Mittwoch, 29. April 2015

besehen [Zeitreisen] ... 12 Monkeys jetzt als Serie

Yup, das kann was. Konnte schon die Story als Film damals, mit Bruce Willis und Brad Pitt. Und nun die neue Serie ist auch fein.

Willkommen in einer - no na ned - hinichen Zukunft der Menschheit. Ein Super-Virus hat 2016 fast die gesamte Menschheit ausgerottet. In der neuen Realität im Jahre 2043 versuchen die letzten paar WissenschafterInnen in der Serie "12 Monkeys" einen Impfstoff zu entwickeln. Bissi schwierig, wenn alles zerstört ist ...

(Quasi das "Logo"  der Bande der "12 Monkeys"; gesehen auf: outrightgeekery.com)

Und dann ist da noch SIE, die "Über-Wissenschafterin" Katrina Jones, gespielt von der wie immer ein wenig mysteriösen Barbara Sukowa (einer ihrer letzten größteren Hits ist die Hauptrolle in "Hannah Arendt"). Die ist nämlich komplett plemplem und schickt Leute dank eines von ihr konstruierten Apparates (und wo das alles wieder her ist, wenn's doch nix gibt und alles im A. ist, hm?!) in die Vergangenheit, um den Ausbruch des Viruses überhaupt nicht erst geschehen zu lassen.

Ein wahrer Klassiker also! Richtig super taugen Mrs. Hyde neben Sukowa die restlichen durchaus schon sehr serien-erprobten und für gut befundenen Nebenrollen-Hanseln. Derer da z.B. wären: der Haupthansel James Cole gespielt von Aaron Stanford, zuletzt in "Nikita" aufgetaucht und davor der Pyro in "X-Men" (scho wieder DIE, jetzta wird's auffällig!).

Auch Kirk Acevedo, ein wahrer Serien-Veteran, der entweder Cops/Militär oder in Sci Fi-Projekten mitspielt ("Prime Suspect", "Band of Brothers" und "Fringe" und und und), kann sich bei der Hyde immer gerne sehen lassen. In "12 Monkeys" spielt er den Kumpel vom Hauptdarsteller, doch mit der Zeit trübt sich das Verhältnis zueinander nicht gerade langsam. Spielt keine unwichtige Rolle!

(DarstellerInnen der Sci Fi-Serie "12 Monkeys" vor dem Zeitreiseapparat; gesehen auf: twitchfilm.com)

Die weibliche Hauptdarstellerin ist Cassie, Dr. Cassandra Railly (gespielt von der schönen Kanadierin Emily Hampshire), die Cole dabei helfen soll bzw. muss den Ausbruch zu verhindern. Das findet nicht nur ihr Verlobter nicht gut. Auch die Brutalos von der Verbrecherbande "The 12 Monkeys" setzen ihr mehr und mehr zu ... waren es schließlich auch die, die den Virus freigesetzt haben.

Oder?

Oder war das alles ein Mißverständnis? Und - gibt es die Bande überhaupt?! Nichts ist so ganz klar! Und wenn ja, überlebt es Cole überhaupt, denn mit jedem "splinter" (Reise in der Zeit) verschechtert sich sein Gesundheitszustand. Time is of the essence!


Hat sich das Kinderl also auch den Klassiker des großartigen Terry Gilliam (1995) nochmal anschauen MÜSSEN. Im Vergleich zum Film, auf dem die neue Serie basiert taugt mir die Serie fast noch besser! Das ist selten und will daher wirklich was heißen! Auch die Frauenfiguren wurden mehr (eine ForscherIN, juhu!) und sind auch nicht mehr so hysterisch-komisch wie die Railley im Film (damals gespielt von Madeleine Stowe). Ja sogar die Rolle des spinnerten Bandenanführers der "12 Monkeys" (im Film wirklich genial von Brad Pitt dargestellt!) musste in der Serie einer weiblichen Besetzung weichen. In der Serie ist allerdings zunächst nicht klar, welche Rolle diese Figur wirklich spielt. Spannend!

Mrs. Hyde findet, die Serie ist sehenswert! Die Sprünge in Raum und Zeit sind flott und doch bleiben alle Erzähltstränge gut unterscheidbar. Diverse Nebenschauplätze bringen noch mehr Pepp hinein ohne zu sehr abzulenken. So muss Sci Fi! YES!!

Montag, 30. März 2015

besehen ... [Reisefilme] Wenn einer eine Reise tut ...

Ja, zugegeben - Mrs. Hyde ist in Urlaubsstimmung, demnächst geht's los auf ein verlängertes Wochenende. Drum (aber nicht nur darum)  hat sie sich zum Thema Reisen ein wenig in der Filmwelt umgetan und zu diesem Behufe also EEENDLICH "This must be the place - Cheyenne" mit Sean Penn (huch, das reimt sich sogar) und "The Darjeeling Limited" mit Adrian Brody, Owen Wilson u.a. angesehen.


Cheyenne rules! :-D Ich war wahrlich nicht angetan von Sean Penns deppertem Spruch über den dreifach Oscar-ausgezeichneten Inarritu (jo, genau, das mit der Greencard, WTF?!). Penn ist und bleibt halt ein widersprüchlicher und anscheinend sehr unsympatischer Charakter im echten Leben. Was ich dennoch immer wieder sehr anziehend an ihm finde ist seine extreme Wandelbarkeit und sein Mut zu ungewöhnlichen Rollen (man denke nur an Milk", großartig), die den Macho in anderem Licht zeigen.

(Foto: Sean Penn als Cheyenne im Film "This must be the place";
gesehen auf: http://366weirdmovies.com/capsule-this-must-be-the-place-2011/
)


Als Hauptdarsteller Cheyenne in "This must be the place" (2011) ist er wieder einmal so ein seltsamer Kauz. Der stark gealterte ehemalige Rockstar lebt zurückgezogen und wenig luxuriös mit seiner Frau. Das Aussehen mit schwarzen langen auftoupierten Haaren und gesamte Gehabe des Dahinschlurfens und leise Redens erinnert wohl nicht nur zufällig an Ozzy Osbourne!

Irgendwie wirkt er in seiner Langsamkeit und mit den seltsamen Outfits sehr verletzlich. Gelegentlich bröckelt die Schminke im Gesicht symbolisch und langsam entrollt sich eine Hintergrundgeschichte, um eine trauernde Mutter, einen toten Vater und eine Reise, die zum Mordkomplott eines alten Nazis werden soll und doch so völlig anders änden wird.

Doch seht selbst, meine Empfehlung habt ihr jedenfalls!! Unbedingt! P.S.: Als überdrübersuperduper Special gibt es ein feines Konzerterl vom großartigen David "The Talking Heads" Byrne als Aufschlag noch dazu! Hörens- und sehenswert! na bitte, wer da nicht gern verreist, und wenn nur in Gedanken, dem weiß Mrs. Hyde auch nimma zu helfen.


Mein Film Nummero 2, eine Reisegeschichte, die unterschiedlicher nicht sein könnte, vom Regisseur-Wunderwuzzi Wes Anderson ist nachdem mir dessen "Grand Budapest Hotel" (2014) SO gut gefallen hat leider ein wenig durchgefallen. Ja, sicher, lustig und a Hetz ist "The Darjeeling Unlimited" (2007) eh, voll. Trotzdem, hier geht mir was ab: ich hab mich zwar gut amüsiert, aber auf Etappen, was sonst nicht üblich ist bei mir. Ich weiß nicht wirklich, worum es letztlich gegangen ist, der Film ist zu schwammig für mich, die Geschichte zu konfus, dass es dann schon wieder ein bissi zu unlustig wirkt.





(Foto: Jason Schwartzman, Owen Wilson und Adrian Brody (von links nach rechts)
im Film "The Darjeeling Limited" von Wes Anderson;
gesehen auf: https://ofopinions.wordpress.com/2014/08/05/of-limited-and-unlimited/
)

Zur Geschichte: 3 Brüder treffen sich in Indien und besteigen den Darjeeling Unlimited und treiben dort ernsten Gesichtes allerhand Unfug. Das ist stellenweise saukomisch und man macht sich fast in die Hose! Dann folgen immer mal 10 Minuten wo sich nix Konkretes tut, man sich aber auch nicht wirklich treiben lassen kann. Dauernd bleibt so ein Gefühl des etwas nicht mitbekommen habens zurück. Etliche Male musste ich zurückspulen und checken, ob ich eh nix überhört hab. Doch nein, meine Lauscher waren gut gespitzt.

Aus wirren Gesprächen kann man dann Teile einer Geschichte rausfiltern: einer der Brüder (Owen Wilson, fast immer mit Verband am Kopf - wozu nur?) hat seine 2 Brüder (u.a. Adrian Brody!!!, I love him!!!, er scheint ein Hawara vom Anderson zu sein, spielt ja auch im "Grand Budapest" wieder mit!) zur Reise eingeladen, die er mithilfe eines komischen Assistenten genauestens geplant hat. Nach und nach kommt heraus, dass der Vater gestorben ist, im Leben der 3 jeweils nix passt und sie zusammen als Überraschung - für irgendwie alle - die Mutter (Anjelica Houston) in einem indischen Kloster besuchen werden, die nicht wirklich begeistert darüber und auch komisch ist.

Rückblickend weiß ich was mir gefehlt hat an diesem Film: ein bissi mehr an konkreter Hintergrundgeschichte, eine Erzählstimme (wie sie beim "Grand Budapest Hotel" so unglaublich toll funktioniert!) und ein gewisses Ziel, eine Aussage oder dergleichen. Aber, wollen wir mal nicht so sein - lustig war's ja eh! Und ich hoffe auf mehr Feines von Anderson in der Zukunft, und glaube kaum enttäuscht zu werden!


So, und nun vertschüß ich mich auf ein paar Kulturtage! YES!

Dienstag, 24. März 2015

besehen [Film] "Fury" leaves me furious. Not.

Na Oida, bitte!? WTF!!! Wenn Filme so beginnen ... muss man sich auf einiges gefasst machen!

Besah sich Mrs. Hyde vor grundanständiger Fadesse kürzlich hingestreckt also doch einmal wieder einen Brad Pitt-Film an. Wirkt ja fast alles nur noch wie "Inglourious Basterds" (2009) was der macht, darauf hat sie keine Lust. Einen guten Kriegsfilm mag Hyde jedoch durchaus zu schätzen wissen ... halt gut müssert er sein.

Die Erwartungen sind also niedrig angesetzt. Auch "Fury" (2014) ist wieder ein Pitt-rettet-den-WW2-Film, mit Pitt als "Helden" namens "Wardaddy". *Hmpf* Mir ist jetzt schon fad und a bissi schlecht. Die Startsequenz ist dermaßen Grotte, das muss man dann fast schon wieder gesehen haben: ein Soldat reitet mit der Sonne im Rücken auf einem strahlend weißen Pferd der Kamera entgegen. Man sieht schnell, ein Schlachtfeld, überall ausgebrannte Panzer. Totenstille.

UND nun, anstatt den einzelnen Maxl da einfach vorbeireiten zu lassen und keine Aufmerksamkeit auf sich und die Kollegas zu ziehen, murxt ihn der Pitt-Charakter grauslich ab. Um gleich darauf das Pferd sanft freizulassen (NA EH, hat eh niemand einen derben Hunger gehabt damals und Pferd sind eh ned Leibspeis gewesen, wenn man eins ergattern konnt!) und in den gestrandeten Tank zu kraxeln (natürlich nicht ohne heroisch im blinkenden Sonnenlicht (naja, fast) kurz in die Ferne zu schauen und gut auszuschauen, um einen seiner Kollegen als Schwein zu bezeichnen. Natürlich haben die Krauts gecheckt, da geht ihnen glatt ein Mann und ein Pferd ab und beschießen den Tank. Motor läuft wundersamerweise gleich wieder und nix wie weg, auf ins Ami-Camp.

Aha.

Minute 9:44 - Mrs. Hyde will eigentlich nimma! Aber, sind ma mal nicht so und schauen wir weiter, vielleicht reissens ja die Co-Stars noch raus. Einatmen. Ausatmen. Ruhe bewahren.


"You are no goddamn good to me unless you can kill Krauts."
Mit dabei April '45 irgendwo in Deutschland sind auch Shia LaBeouf als "Bible" (der Schwachmatiker machte zuletzt ja mehr Schlagzeilen als Kunst-Plagiist oder vielleicht war eh alles nur Publicity, who cares?!), Michael Pena als "Gordo" (ECHT SUPERGUT, der Typ, findet Mrs. Hyde! - "End of Watch" hat mich schwerstens beeindruckt) und Jon Bernthal als "Coon-Ass" (bei den ersten Staffeln von "The Walking Dead" zunächst rechte Hand vom Hauptdarsteller, dann Gspusi von dessen Frau bevor sie auch zum Zombie wurde).


(Foto: Brad Pitt (Mitte) und Co-Stars Jon Bernthal (links) und Michael Pena (rechts) im Film "Fury"; gesehen auf: http://www.movienewsplus.com/2014/09/brad-pitt-and-crew-on-new-poster-for-fury.html)


Den Knilch Hoyt aus "True Blood" hamma noch mit dabei (Jim Parrack). Ach, und bitte nicht zu vergessen, der Eastwood-Gschropp Scott Eastwood (manchmal auch nach der Mama Scott Reeves genannt, aber ich nehm an ohne Papis berühmten Namen sind die Film-Jobs doch schwerer zu haben?).

Weiter geht's, ich Masochistensau! Mrs. Hyde gesteht, sie möchte dem tollen Pena eine Chance geben, vielleicht macht er's im Alleingang ja wett? Gleich simma leicht beruhigt, dass dem Wardaddy danach doch ein bissi die Sause gehen anfangt, denn vom 3. Platoon sind nur er und seine paar Hawara übergeblieben. Cool tun ist also auch Überlebensstrategie, gut, wird schon realistischer hier. Und weil alles in Kriegszeiten noch nicht beschissen genug ist, stellt man dem Guten gleich auch noch einen blutigen Anfänger, Norman (gespielt von fresh face "Percy Jackson" forever, Logan Lerman) an die Seite.

"Which way is the front?"
Da brauchen die Fernsehgucker nicht lange darauf warten, wo die ist. Die finden die Tank-Kompanien relativ rasch. Gleich rein ins Getümmel, abgesehen von den etwas seltsam wirkenden grünlichen Leuchtspüren, die die MG-Geschosse nach sich ziehen (aber was weiß Pazifistin Hyde über sowas schon) alles fein, ist gut gemacht.

Der Pittinger stellt uns gar nicht mal schlecht angelernte Deutschkenntnisse zur Verfügung und arbeit sich den Jüngling Norman gscheit ein, die arme Sau. Auf der Gegenseite, den Nazis, stehen oft "Feinde", die noch viel jünger als er sind, gegenüber. Kriegs hin ... or die tryin'.


"We are not here for right and wrong. We are here to kill them!"
Und da sind wir nun endlich mitten im Geschehen. JAWOLL!! Da werden Häuser, Keller und Auslagen per Panzerbeschuss liebevoll umdekoriert und Leuten das Beinchen feinsäuberlich per Maschinengewersalve abgesäbelt. Alles grauslich aber ästhetisch grauslich. Gut so, das Filmherz jubelt weiter!

Schnell zeigt sich auch, warum Norman den Tipp anderen nicht zu nahe zu sein, besser rasch beherzigen sollte: weder Liebeleien mit freundlich gesinnten Einheimischen noch Kameradrie halten im Krieg besonders lange. Auf der Strecken bleiben bei vielen gleich auch Anstand und Ehre. Wer schlau ist, wie Wardaddy, legt sich besser ein sehr dickes Fell zu!

(Foto: Shia LaBeouf (links), Logan Lerman (rechts oben) und Brad Pitt (rechts unten) in "Fury"; gesehen auf: http://www.hitfix.com/in-contention/brad-pitt-rides-into-the-season-on-a-sherman-tank-in-david-ayers-fury)


Mrs. Hydes Fazit
Ja, "Fury" ist ein Standard-Kriegsfilm, aber ein guter. Nach den ersten Schreckminuten, ob das nun noch 2 Stunden dermaßen kitschig und herogeschwängert weitergeht wie am Anfang, steigert sich die Handlung aber ganz gut rein (und Pitt ist dabei auch sehr erträglich, dabei natürlich aber grenz-cool, wie immer). Das fade Intermezzo in einer deutschen Stadt mit einigen Einheimischen hätte man sich aber sparen können, hat die langsam aufgebaute Spannung wieder komplett zusammengehauen.

Neu, spritzig, anders bei diesem Film sind das "Heranpirschen" per Panzer in eine Stadt, sich bei Passanten(sic!) nach den verschanzten deutschen Stellungen erkundigen - wie geil ist das denn!! - und Überraschungsangriffe auf Panzerkonvois nebst deren Taktikaktionen. Geil! Hyde jubelt immer noch!

Gut gemacht fand die Gute auch die generelle Aufmachung der Schlachtfelder und Lebensumstände während des Krieges: aufgehängte Desserteure und Kollaborateure, beides jeweils mutmaßlich, verrottende Tiere, ... und, es herrscht schließlich "der totale Krieg", da wird alles verheizt: Kinder in allen Größen, Mädchen, Burschen, Alte, Junge, egal. Hätt's da die UN schon in heutiger Form gegeben, Frau Angelina wär schon im blauen Westerl und mit 100 Fotografen bewaffnet hingeeilt um kleine Kinder zu busseln.

"Fury" kann man auf jeden Fall schauen, nach seltsamen ersten 8 Minuten rasch gute Unterhaltung und ein wahrlich furioses Ende zu erwartent!


Montag, 2. März 2015

besehen ... [Film] "The Judge"


Kein Nebenrollen-Oscar für Robert Duvall für "The Jugde" (2014). Hä??? Der Film sagt Mrs. Hyde zunächst absolut nichts. Wie kommt's, taufrisch ist er nun auch nicht mehr? Altes Problemchen: Solange ein Film in Österreich noch nicht angelaufen ist (oder ist er schon wieder um?!), weiß man von nischt. Das kann Filmnärrin Mrs. Hyde nicht auf sich sitzen lassen - darum schnell aufgeholt, besehen und frisch gebloggt!


Die Story ist alterwürdig wie Judge Palmer selbst: der verlorene Sohn kommt nach Jahren/ Jahrzehnten wieder zurück ins Elternhaus, starke Vaterfigur, tote Mutter, Setting in einer amerikanischen Kleinstadt samt aller Ami-Klischees wo gibt, dann ein Mord inklusive wüster Spekulationen und Bezichtigungen, bittesehr, vom Heimfahren plötzlich keine Rede mehr, der einstige Spaßvogel klärt schließlich alles auf und die Familie findet endlich wieder zusammen. Happy-peppi end!


Moooment, nicht ganz so schnell! Ganz so a gmahte Wiesn ist es dann doch nicht!

In der letzten Zeit strotz die Filmwelt ja eh nur so vor schwierigen oder zumindest emotional dichten Themen (wie "Selma", "Still Alice" (Mrs. Hyde heult heute noch!), "Whiplash","Wild", usw.), da macht der "Avenger"- und "Ironman"-Star Robert Downey Jr. mit ein paar halbhochgezogenen, "lustigen" Augenbrauen und Blicken schon was her. Naja ... zumindest wirkt sein Stil immer leicht vorauseilend spaßig. Kind of ... or maybe it's just me?!

(Foto: Spaßvogerl Robert Downey Jr.; gesehen auf: http://moviepilot.com)


Sterben Eltern oder nahestehende Personen einem nur so dahin, ist eine verrückt spielende Familie sicherlich das letzte was man dann noch für's Unglück braucht. Aber wer fragt einen schon. Anlässlich des Begräbnisses seiner Mutter kehrt Hauptcharakter Hank Palmer, ein schleimiger Anwalt-Superstar, der für viel Geld nur die windigsten Großkotze vertritt, nach Jahren wieder in die gehasste Idylle seiner Heimatstadt zurück. Irgendwie kann man ihm's nachfühlen, wenn er sich sichtlich unwohl nachhause begibt, aber ein wenig weniger "schaut, ich bin der Downey Jr., ich bin immer urlustig" hätte es am Anfang auch getan, findet Mrs. Hyde.

Regelrecht erschrocken hat sich die Mrs. Hyde dann beim ersten angesichtig werden von Vincent d'Onofrio. Ja sag einmal, sieht der schlecht aus! :-o Was ist dem denn passiert?! In "The Judge" der Bruder des Hauptdarstellers und als Älterste zuhause geblieben und den Vororte-Schwachsinn ertragend, muss man wohl so aussehen müssen. Also eigentlich eh recht stimmig für diese Rolle. Trotzdem *brrr*!

Dem schwachsinnigen kleinen Bruder nehm ich das schwachsinnig nicht ganz ab, aber süß ist er, es wird nichts peinlich überzeichnet und verdammt - ich will auch so eine alte Kamera haben, sapperlot! Ansonsten gibt's noch hie und da ein paar gute Nebencharaktere, wie den Billy Bob "I humped Angelina Jolie for real, bitches" Thornton, als Ankläger des Vaters und die ehemalige Highschool-Liebe samt sexy Tochter. Mrs. Hyde meint, allesamt ein wenig unspektakulär aber ok.


Doch, die Charaktere harmonieren alle gut miteinander und der Film gewinnt durch zahlreiche Twists und nach und nach aufgedeckte Details (z. B. über die Geschichten der Brüder zueinander und deren jeweilige Schuld- und Hassgefühle) zusehends auch an Fahrt! Der ehrwürdige Judge hat auch so einiges zu verbergen, kann sich allerdings teilweise nicht mehr erinnern was denn nun. Bzw. will er auch manches nicht preisgeben müssen, auch wenn es ihm Gefängnis für den Rest seiner Tage bedeutet. Als sein einziges deftiges Fehlurteil, ein Morder, aggressiver Loser und Redneck, plötzlich todgefahren aufgefunden wird und er auch dazu nichts weiß, reißt Hank die Verteidigung des Vaters an sich. Und lernt sich dabei ihm erstmals wirklich anzunähern.

Einer der Höhepunkte der Geschichte wird parallel zu einem Wirbesturm präsentiert. Das war für Mrs. Hyde echt too much! Man kapiert auch so, dass es nun ernst wird. Auch die Darstellung der Nebenwirkungen einer Chemotherapie ist ein wenig zu drastisch (aber wohl durchaus realistisch, mein Herz geht an alle, die das durchmachen mussten/müssen! :'-( ) dargestellt. Richtig gut sind die Fragen und Aussagen, die der schwachsinnige Bruder und die kleine Tochter von Hank hin und  wieder einstreuen. Tja, wie heisst es so schön, nur Narren und Kinder sprechen die Wahrheit!


Mrs. Hyde zieht ihr Fazit
Wer sich einen gemütlichen Film-Abend machen mag, ist mit "The Judge" absolut gut unterhalten! Nett und stellenweise dank Robert Downey Jr. (der sich zum Glück wieder dafangen hat aus Drogensüchten und Problemen mit was weiss ich nicht allem) sogar spaßig, im weiteren Verlauf dann dank interessanten Konstellationen der Figuren zueinander und lange begrabenen Gefühle richtig spannend. Und, für alle, die das nicht so leiden können - es gibt nur ein kleines Happy End und auch das nicht lange und nicht zu verkitscht.

Doch Achtung, der Film schafft es durchaus auch große Lebensfragen hochzuschütteln: Schuld, Sühne und Vergebung, was ist Gerechtigkeit usw. Wer will, kann nachher noch "Hirnproviant" davon zehren.


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In der Kategorie "besehen ..." schaut sich Mrs. Hyde regelmäßig Filme und manchmal auch Serien an. Neu und alt, lustig und traurig, Mrs. Hyde sieht alles. Ihre Meinungen sind wie immer absolut unverschämt und mit voller Absicht die subjektivste, provokanteste, persönlichste Sicht auf alles Kulturelle in ihrem Umfeld.